Hamm verspielt 2:0-Führung, doch dann kommt d‘Urso

Hamm verspielt 2:0-Führung, doch dann kommt d‘Urso

Erste 13.10.2019

Ein 0:2 gedreht – und doch gab’s am Ende schon wieder nichts zu ernten für den Bramfelder SV! Im Aufsteiger-Duell musste sich das Oberliga-Schlusslicht vor heimischer Kulisse dem Hamm United FC mit 2:3 geschlagen geben. Und das, obwohl der BSV zunächst Comeback-Qualitäten bewies und sogar bei HUFC-Coach Sidnei Marschall kurzzeitig für „Angst“ sorgte, „dass die noch ein Tor schießen“, wie er hinterher gestand. Denn: „Oft ist es so, dass man solch ein Spiel dann noch verliert.“ Nicht so am Freitagabend an der Ellernreihe…

Bei Concordia waren Jonas Kastl (li.) und Maurizio d‘Urso Teamkollegen - nun trafen sie mit ihren neuen Teams aufeinander. Foto: Kruber

Es lief die 87. Spielminute, als Hamm nochmal Druck erzeugte. Erst setzte Alessandro Schirosi einen Freistoß an den Pfosten, ehe Jan Landau wenige Augenblicke später Maurizio d’Urso bediente – und dieser seine Gala-Vorstellung im zweiten Durchgang mit dem Siegtreffer zum 3:2 belohnte! Pech für Bramfeld, dass Verteidiger Ranjodh Chahal, der im ersten Abschnitt noch mit einem unglaublichen Tackling gegen Schirosi das frühe 0:2 verhinderte und dafür sorgte, dass sein Team überhaupt noch am Leben war, den Schuss ins lange Eck entscheidend abfälschte. Allerdings war Chahal auch einer der Hauptprotagonisten dafür, dass seine Elf nicht schon in den ersten 45 Minuten aussichtslos ins Hintertreffen gerieten. Denn: „Wir haben sehr gut angefangen, gehen 2:0 in Führung und hätten meiner Meinung nach noch ein, zwei weitere Tore machen müssen“, befand Marschall.

 

„Zum Glück war dann Halbzeit“

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... und am Ende hatte Mauri d‘Urso mit seinem Siegtreffer gut lachen. Foto: Kruber

Für den ersten Jubel auf Gäste-Seite sorgte Florian Klein mit einem direkt verwandelten Freistoß aus gut 20 Metern (9.), ehe Dimitri Patrin mit einem Volley-Strahl aus ähnlicher Entfernung das zweite Tor nachlegte (35.). „Wir haben unsere weiteren Chancen kocht genutzt und Bramfeld damit wieder stark gemacht“, so Marschall, der unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit ansehen musste, wie Kilian Oelrich nach einem ruhenden Ball von der Sechzehnergrenze zum Anschluss traf (45.). „Zum Glück war dann Halbzeit“, wollte Marschall seine Mannen wieder wachrütteln und gab ihnen mit auf den Weg: „Wieder Fußball spielen und den Gegner laufen lassen.“ Aber Bramfeld witterte wieder Morgenluft – und so entwickelte sich ein hin und her. Einen Akteur bekamen die Hausherren jedoch nicht in den Griff: Maurizio d’Urso. Zunächst aber fand er seinen Meister in BSV-Keeper Victor Medaiyese oder in der Bramfelder Hintermannschaft.

 

Zwei Handspiele, ein Elfmeter - Bramfeld verärgert

 

Sebastiao Mankumbani (re.) zog sich mit seinem provokanten Jubel nach dem Siegtreffer in Richtung Bramfelder Bank den Unmut der Hausherren zu. Foto: Kruber

Es folgte die 61. Spielminute, in der Referee Johannes Mayer-Lindenberg (HTB) nach einem Handspiel von Lucas Kauth auf den Punkt zeigte. Jassin Zabihi verlud Samuel Graudenz und stellte auf 2:2 (62.). Nun war die Henning/Schulz-Equipe drauf und dran, die Partie zu kippen – bis Mauri d’Urso kam. Den anschließenden provokanten Jubel in Richtung Bramfelder Bank hätte sich Sebastiao Mankumbani allerdings schenken können. „Wir hatten noch zwei, drei Hundertprozentige, die wir machen müssen“, konstatierte Marschall. „Aber am Ende haben wir verdient gewonnen.“ Wenngleich die Begegnung auch eine ganz andere Wendung hätte nehmen können. Denn vor dem 2:3 aus Gastgeber-Sicht landete ein Freistoß von Zabihi in der Mauer und wohl am Arm von Matthias Cholevas. Diesmal blieb der fällige Elfmeterpfiff aus (82.)! Sehr zum Unmut der „Ellernreiher“, deren Trainer sich nach dem Spiel erstmal nicht äußern wollten…

 

Quelle: Bericht der Fussifreunde Hamburg

Bramfelder SV

2 : 3

HUFC

Freitag, 11. Oktober 2019 · 19:00 Uhr

Oberliga Hamburg · 12. Spieltag

Schiedsrichter: Johannes Mayer-Lindenberg Assistenten: Michel Saber Ben Nouri Ghazouani, Marvin Repke Zuschauer: 120

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